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Crews im Bezirk

Crews

Beim  Crewkonzept steht die soziale Vernetzung und die Organisation der Arbeit in den Bezirken im  Vordergrund. Darüber hinaus sollen Crews die erste Anlaufstelle für Neupiraten und an Piratenthemen interessierte Bürger des Bezirks sein.
Diskutiert werden kann über ein breites Spektrum von Themen; manchmal gibt dies eine Tagesordnung vor, es kann sich aber auch ad hoc ändern. Zu diesen Themen werden auch die in der BVV relevanten Ausschussinhalte gehören. Des Weiteren ist es möglich, die Mitglieder der Fraktion durch sachkundige Mitarbeit zu unterstützen.

In relativ überschaubaren Gruppen von 5-9   Personen  werden die verschiedenen bezirklichen Aktivitäten  untereinander abgesprochen, z.B. die Planung von Aktionen, die Erstellung eines Meinungsbildes oder die Entwicklung eines Flyers etc.
Da erfahrungsgemäß in Veranstaltungen mit mehr als 10 Personen kein Thema mehr sinnvoll besprochen werden kann, bilden sich in den Bezirken bei Bedarf auch mehrere Crews, sobald die Zahl der regelmäßigen Teilnehmer zu groß wird, oder sich der Bedarf aus anderen Gründen ergibt.

Die Crews haben einen entscheidenden Anteil am Erfolg der Piraten in Berlin. Flexibilität ist den Piraten sehr wichtig. Feste Strukturen sind eher unerwünscht.
Daher findet man Crews als Organisationsform auch nicht im Parteiengesetz. Sie sind einfach ein lockeres Treffen von Menschen mit ähnlichen gesellschaftlichen und politischen Interessen. Sie unterscheiden sich also  fundamental von straffgeführten Ortsvereinen und/oder Abteilungen anderer Parteien.
Wenn überhaupt Strukturen, dann sollen es vorwiegend Rahmenstrukturen sein.  So z.B der Kapitän der Crew, der verantwortlich ist, den Kontakt zum  Landesverband zu halten oder der Navigator, der sich um die Organisation  der regelmäßigen Treffen kümmert (Raum, Tagesordnung, Protokoll etc.) –  falls sich nicht schon jemand anderes darum kümmert.

Jede Crew und jedes Squad (siehe unten) ist auch für Nichtmitglieder offen, die dann nicht nur als Gäste behandelt werden, sondern mit dazu gehören.

Ohne die Flexibilität und Eigenständigkeit der Crews wäre die erfolgreiche Durchführung des vergangenen Wahlkampfs nicht möglich gewesen.

Squads
Es gibt zwei Typen von Squads: thematische und organisatorische.

Kennzeichnend für Squads ist die bezirksübergreifende Zusammenarbeit von Piraten. Diese Arbeitsgruppen waren eine Grundlage für unseren erfolgreichen Wahlkampf und sind ein wichtiger Bestandteil unserer Arbeit.

Die organisatorischen Squads sind wichtig für die regelmäßige Organisation z.B. der Landesgeschäftsstelle (P9 Squad). Zeitlich begrenzt gab es im Wahlkampf ein Orga-Squad, so wie es zurzeit ein Squad zur Vorbereitung des Landesparteitags gibt.

Die thematischen Squads bilden sich und lösen sich wieder auf. Sie werden auch gelegentlich bei Bedarf unter gleichem Namen wieder reaktiviert. In solch einem Squad wurde z.B. das Grundsatzprogramm der Piraten erarbeitet. Die thematischen Squads waren vor bzw. während des Wahlkampfs eher inaktiv. Das Wahlprogramm wurde flexibel in Pads geschrieben. Der Einzug der Piraten ins Abgeordnetenhaus wird aber vermutlich zur Ausweitung der thematischen Squads führen.

Die Arbeit der Sqads und der Crews hat einen wesentlichen Anteil am Erfolg der Piraten in Berlin. Schau doch mal vorbei und überzeuge Dich selbst davon. Jeder – ob Mitglied oder nicht – ist herzlich willkommen.

Verfasser: Monika Belz, BVV-Verordnete aus Treptow-Köpenick und die Crews 1984 und Witwe Ching aus Charlottenburg-Wilmersdorf

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Crew-Infos

In Charlottenburg-Wilmersdorf gibt es zur Zeit eine Crew, die sich regelmäßig trifft um zu diskutieren, Aktivitäten im Bezirk und darüberhinaus zu entwickeln und zu organisieren und neuen Piraten eine Anlaufstelle zu sein. Die Crew 1984 war die erste Crew, die sich in Charlottenburg-Wilmersdorf am 1. Juli 2009 gegründet hat. Damals war gerade das Thema Überwachung …

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